Frankenberg. Beim Frauenfrühstück in Frankenberg durfte die heimische Abgeordnete Dr. Daniela Sommer(SPD)mit der AsF Waldeck-Frankenberg einen besonderen Gast begrüßen: Der ehemalige Staatsminister für Europa und frühere Bundestagsabgeordnete Michael Roth war eingeladen, aus seinem Buch „Zonen der Angst“ zu lesen und mit den Gästen über Politik, Haltung und persönliche Erfahrungen zu sprechen. In seiner Lesung sprach Roth offen über das Leben und die Leidenschaft in der Politik, über innerparteiliche Machtkämpfe sowie über den zunehmenden Druck durch soziale Medien und den drohenden Shitstorm. Authentisch, selbstkritisch und sehr persönlich schilderte er, was politisches Engagement heute bedeutet und warum es gerade in herausfordernden Zeiten wichtig ist, Haltung zu zeigen. Die Frühstücksgäste der Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der SPD Waldeck-Frankenberg, Daniela Sommer, zeigten sich begeistert. Schnell entwickelte sich ein lebendiger Austausch mit dem Autor, der sich viel Zeit für Gespräche nahm und im Anschluss zahlreiche Bücher signierte.
„Michael Roth hat sehr eindrucksvoll beschrieben, wie sich Politik verändert hat – rauer im Ton, schneller in der Empörung und oft unerbittlich in den sozialen Medien. Umso wichtiger ist es, sich davon nicht einschüchtern zu lassen. Seine Offenheit über persönliche Zweifel, über innerparteiliche Konflikte und über die Verantwortung, dennoch klar Haltung zu zeigen, war beeindruckend und ermutigend zugleich. Genau diese Ehrlichkeit brauchen wir in der politischen Debatte heute“, sagte Dr. Sommer. Gemeinsam mit Iris Ruhwedel, der stellvertretenden Vorsitzenden des Kreistages Waldeck-Frankenberg, bedankte sich Sommer bei Roth für den Besuch und den intensiven Austausch. „Der Vormittag hat gezeigt, wie wichtig es ist, im Gespräch zu bleiben und Haltung zu bewahren – auch wenn die Zeiten stürmisch sind“, so Ruhwedel und Sommer. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, mit Roth ins Gespräch zu kommen und Exemplare von „Zonen der Angst“ signieren zu lassen. Die Impulse aus Lesung und Diskussion wirkten noch lange nach und machten deutlich, dass politisches Engagement Mut, Offenheit und Standfestigkeit braucht.

